coach dogs in der Finalrunde des Internationalen Deutschen Trainings-Preises 2008!!!

September 30th, 2007

Gestern kam das Schreiben vom Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer e.V. (BDVT).

Juhuuuuhhhhhh!!!! Yes!

Somit sind wir auf der didacta 2008 in Stuttgart vertreten!

Wir werden aktuell über Kommendes berichten!

Kopflosigkeit schützt nicht vor Migräne.

September 28th, 2007

In 10 Jahren ….i-blog

September 28th, 2007

i-blog.
von PeterTuri @ Samstag, 21. Jul, 2007 - 11.52:49

Blogger Peter Turi reiste für die Zeitschrift “Tomorrow” ins Jahr 2017.
Hier sein Bericht.

Mit dem Jahr 2010 war die Ära 2.0 zu Ende gegangen. Der Begriff 2.0 stand anfangs als Web 2.0 für die zweite, dialogische Version des Internet, das Mitmach-Netz, später für das gesamte Jahrzehnt zwischen 2000 und 2009, also sozusagen die Zwei-Nuller-Jahre. Mit dem Jahr 2010 war der Begriff 2.0 ad acta gelegt worden. Den neusten Trend bezeichnet jetzt der Begriff i-3, wobei das i die Ichbezogenheit und Interaktivität der Kommunikation kennzeichnet und die 3 für die dritte Generation oder dritte Dimension.

Einen Schub hatte die interaktiv-mobile Bewegtbild- Kommunikation mit dem revolutionären PC- und Handy- Nachfolger i-look erfahren. i-look, eine Art Mini-Handy-PC in der Brille, von Spöttern auch als Walkman für die Augen bezeichnet, wurde schnell zum Standard für mobile Kommunikation. Ein Kopfhörer im linken Ohrbügel und die Projektion von Bewegtbild auf die Innenseite der halbdurchsichtigen Gläser ermöglicht den Empfang jeglicher Art von Botschaft. Ein Mikro und eine Mini-Kamera im Nasenbügel realisieren die Aufzeichnung und das Senden von Live-Videos und Audio-Botschaften. Die Menüs werden über Blickkontakt gesteuert, ein kurzes Blinzeln ruft einzelne Funktionen auf. In Bussen, Bahnen und Flugzeugen bestimmen heute, im Jahr 2017, geschäftig via i-look kommunizierende Menschen das Bild.

i-look hat die menschliche Kommunikation revolutioniert: reden, konferieren, kommunizieren jederzeit, mit jedermann, von überall - das ist der neue Kommunikationsstil. In den Büros und Wohnzimmern ergänzt i-wall, die große, stationären Schwester den i-look. Vor einem Plasmabildschirm mit integrierten Bewegungsmelder, Video und Mikro stehen, sitzen oder liegen die Menschen stundenlang, um mit anderen zu konferieren, zu reden oder zu flirten.

Blogs wandelten sich in dieser Umgebung von digitalen Visitenkarten und Mikro-Publikationen zu Chat-Kanälen und Ego-Sendern. Da immer mehr Menschen sich in i-Konferenzen oder i-Vorträge einklinken, werden sie für ihren unmittelbaren Gegenüber immer schwieriger zu erreichen. Schulkinder sitzen zwar zuhause, wohnen aber am eigenen Schreibtisch und am i-wall einer virtuellen Schulstunde bei. Blogs sind deshalb längst das bevorzugte Mittel der asynchronen Kommunikation geworden. Freunde, Schulkameraden, ja selbst die eigenen Eltern hinterlassen auf den Blogs der Schulkinder kurze Videobotschaften.

Für alle, die etwas zu sagen, lehren oder mitzuteilen haben, sind Blogs unabdingbar geworden: Der Professor, Abteilungsleiter oder Journalist legt seinen jüngsten Vortrag oder Disput einfach im Bewegtbild oder als Text auf seinem Blog ab. Wer zu spät kommt, kann die Inhalte zeitversetzt konsumieren und mit kleinen Video- oder Audiobotschaften kommentieren. Konferenzen, Diskussionen, Seminare und Pressegesprächen sind zum Großteil ins Web abgewandert.

i-Konferenzen oder kurze, audiovisuelle i-Mails haben die klassische E-Mail als wichtigstes Kommuniktionsmittel im Business abgelöst. Eine neue Generation von individuell- audiovisuellen Blogs, meist i-Blogs genannt, ist im Jahr 2017 die umfassende Visitenkarte, das Schaufenster und die Bewerbungsmappe aller Manager, Freiberufler, Künstler und sogar Handwerker. Die schönsten Kronen des Zahnarztes, die besten Beiträge des Journalisten oder die aufregendsten Bilder und Aktionen von Künstlern – alles, alles findet sich auf den i-Blogs. Ein sympathisches Äußeres und ein gutes i-Marketing ist selbst für Klempner und Friseure überlebenswichtig.

Auch im Privaten sind die i-Blogs zur digitalen Selbstdarstellung unverzichtbar: 90 Prozent aller Beziehung, Liebeleien, Ehen und Seitensprünge werden im Jahr 2017 über i-Blogs oder Flirt-Blogs angebahnt, gut die Hälfte darüber auch wieder beendet. Freunde und Familien halten in einer globalisierten Welt, in der die Menschen der Arbeit auf alle Kontinente folgen, über ihre Blogs Kontakt mit ihren Lieben.

Einen Aufschwung erleben Blogs als Medium für Spezialthemen. Für jedes Hobby, jeden Beruf und jede Frage des täglichen Lebens gibt es Spezialisten, die in ihren Ballett-, Steuerberater-, Vegetarier- oder Frisbee-Blogs authentisch und kompetent Lebenshilfe organsieren und Informationsaustausch organisieren. Diese Blogs erreichen ein paar hundert Leser, höchstens ein paar tausend, ermöglichen aber zielgenaue Werbung und verschaffen den Bloggern ein passables Auskommen. Zudem sind anerkannte Blog-Expertern in ihrem Gebiet gern gesehene Autoren, Gesprächspartner oder Berater.

Einen regelrechten Boom erleben die i-Blogs bei allem, was mit dem menschlichen Urbedürfnis nach Sexualität zusammenhängt. Die lebensprallen Tagebücher von Huren und Gigolos finden ebenso ihre Liebhaber wie authentische – häufig auch gefakte – Berichte von jungen Menschen jeglicher sexueller Orientierung. Der zunehmende Exhibitionismus seiner Protagonisten korrespondiert mit der ungestillten Neugier der Leser – und findet durch audiovisuelle Medien ganz neue Wege der drastischen und ungefilterten Vermittlung.

Die vielen bloggenden Amateure (im Wortsinn: Liebenden) machen dem Lore-Roman und dem Sexfilm ernsthaft Konkurrenz. Vom großen Medien- sterben, das seit Anfang 2010 grassiert, sind Verlage von Herz-Schmerz- Romanen ebenso betroffen wie die Vertreiber von Hardcore-Pornos. Auch die Umsätze in Vergnügungs- und Rotlichtvierteln leiden unter dem Phänomen, das Soziologen als i-Sex bezeichnen: Immer mehr Menschen leben ihre sexuellen Beziehungen und zwischenmenschlichen Bedürfnisse online aus.

In einigen Feldern erleben die Blogs allerdings nicht den prognostizierten oder erhofften Aufschwung: Es blühen die i-Blogs für individuell-unmittelbare Äußerung von Menschen mit radikal subjektiver Perspektive. Dagegen verkümmerten Corporate Blogs, auf denen Unternehmen eine Zeit lang versuchten, mit Kunden auf Augenhöhe zu kommunizieren. Sie starben am mangelnden Interesse der Nutzer für diese Art der gefilterten Kommunikation. Auch der große Diskurs über gesellschaftliche Themen wie Politik, Kultur und Gesellschaft bleibt in den Blogs ein Randthema und hauptsächlich den großen Medien vorbehalten. Die prognostizierten großen Blog-Netzwerke wurden nie Wirklichkeit, das Interesse anatomisierte sich zu schnell. Motzblogs, eine typische deutsche Erscheinung der Anfangszeit, blieben ein Randphänomen.

Nicht zu übersehen sind die negativen Auswirkungen der permanenten persönlichen Interaktion via Web: Schlaflosigkeit und Burn-out nehmen zu, Manager und Freiberuflicher schaffen es immer seltener, ihr i-watch abzulegen, ein Leben jenseits ihres i-Blogs zu führen, sich ihrer Familie oder ihren Freunden zu widmen, einen echten Ausgleich und geruhsamen Schlaf zu finden. Die Unfähigkeit abzuschalten wächst ebenso stark wie die Sucht, digitale Aufmerksamkeit zu finden. Immer mehr meist junge Menschen suchen Anerkennung durch Selbstentblößung. Ein manischer Exhibitionismus greift um sich. Grenzverletzungen wie Gewalt, Selbstverstümmelung, Vergewaltigungen und Selbstmorde sind im Netz zu finden. Jugendschützer und Pädagogen sind alarmiert, Eltern verunsichert. Eine Gegenbewegung für digitale Abstinenz beginnt sich zu formieren: Bundesweit wird zum Herbst 2017 das Schulfach “nicht-digitale Freizeitgestaltung” eingeführt.

Sprachregeln

September 27th, 2007

Aus aktuellem Anlass möchten wir alle unsere Mitarbeiter ab sofort ersuchen, anstelle der unten angeführten, häufig gebrauchten Phrasen die entsprechenden inhaltsgleichen, neuen Redewendungen zu verwenden.

Mit kollegialen Grüssen – Geschäftsleitung -

• Anstatt: Ist mir scheissegal! Sagt man: Ich sehe keinen Grund zur Besorgnis.

• Anstatt: Was hab ich mit dem Scheiss zu tun? Sagt man: Ich war nicht von Anfang an, in diesem Projekt involviert.

• Anstatt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann! Sagt man: Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe unmöglich machen.

• Anstatt: Verdammte Sch…, diese Vollidioten haben mir nichts gesagt! Sagt man: Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.

• Anstatt: Dieser Trottel versteht überhaupt nix! Sagt man: Er ist mit dem Problem nicht vertraut.

• Anstatt: … mir doch Wurst, du Depp! Sagt man: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

• Anstatt: So ein Scheiss! Sagt man: Ich liebe Herausforderungen.

• Anstatt: Dieser Trottel baut einen Blödsinn nach dem anderen! Sagt man: Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

• Anstatt: Wenn ich den Volltrottel erwische, der diesen Blödsinn gebaut hat! Sagt man: Wir müssen unsere Einschulungsprogramme verbessern.

• Anstatt: Wir sind im ******! Sagt man: Die Produktivitätsindizes unseres Unternehmens zeigen einen sensiblen Rückgang.

• Anstatt: Ich hab von Anfang an gewusst, dass das alles ein Blödsinn ist! Sagt man: Verzeihung, ich hätte Sie warnen können, wenn man mich gefragt hätte.

• Anstatt: Du Volltrottel kennst dich überhaupt nicht aus! Sagt man: Das ist nicht gerade Ihre Kernkompetenz, habe ich Recht?

Diese Redewendungen sind auswendig zu lernen und werden spätestens beim nächsten Personal- / Mitarbeitergespräch abgefragt. Pluspunkte können Sie sammeln, wenn Sie vernünftige neue Redewendungen hinzufügen. Sollten Sie diese Redewendungen nicht beherrschen, wird Ihr klägliches Gehalt noch weiter gekürzt.

Tipps für die Kaltakquise

September 27th, 2007


Klaus Gummersbach:

Prioritäten setzen.

September 27th, 2007

Mal leger

September 27th, 2007

Lassen Sie an einem Tag mal jeden Mitarbeiter in Jogginghosen arbeiten!

Zertifizierung

September 27th, 2007

Gutachter und Zertifizierer der Weiterbildung Hessen e.V. haben erneut das
communication-college geprüft, begutachtet und als vorbildlich
zertifiziert.

Die neue Urkunde wird demnächst vom Hessischen
Wirtschaftsminister übereicht, dazu wird es dann eine offizielle
Presseinformation und Foto geben.

Der lachende Manager

September 27th, 2007

LaMa, der lachende Manager
ISSN 1861-3772 der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt am Main

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September 27th, 2007

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