Archive for the ‘merk-wuerdiges’ Category

völlig abgedreht.

Mittwoch, November 7th, 2007

www.makemylogobiggercream.com

Historische Zahlungsbedingungen

Freitag, November 2nd, 2007

Die früheste historisch überlieferte Erwähnung, wie man mit Kunden umgeht, steht im Codex Hammurabi (1728-1686 v.Chr.) Buch III § 118, Abs. 54-57:

’sum-ma a wi-lam - e-hi-il-tum - si-bau-su-ma - assat-su-mar-su u mar at-su - satti zkam - bit-sa-a-a-ma-ni-su-nu’

Zu Deutsch: Wenn ein Kunde wegen einer nicht bezahlten Schuld erwischt wird, und er sein Weib an Zahlungs statt gibt, dann soll sie drei Jahre arbeiten im Hause des Geschädigten.

Obwohl Hammurabi als der bedeutendste altorientalische Gesetzgeber gilt (allein schon sein § 118, Abs.54-57 beweist das!), werden wir vorläufig noch Abstand nehmen, diese weise Bestimmung in unsere Zahlungsbedingungen aufzunehmen, obwohl damit unser Mangel an Mitarbeiterinnen im Management ein für alle Mal zu beheben wäre.

Frei Schnauze - Simultandolmetscher für den Hund

Dienstag, Oktober 9th, 2007

Bowlingual erfanden einst findige Japaner.
Bowlingual besteht aus einem 36 Gramm leichten Mikrofon, das am Halsband des Hundes befestigt wird und via Funk die Hunde-Laute auf ein PDA-großes Gerät sendet, das eine Datenbank mit rund 200 Einträgen für 50 unterschiedliche Hunderassen besitzt. Jeder Ton wird einer von sechs vorgegebenen “Stimmungs”-Kategorien (Freude, Trauer, Frust, Ärger, Beteuerung, Begierde) zugeordnet, woraufhin das Display des Empfangsgerätes einen mehr oder weniger passenden Satz anzeigt, der die Gemütslage des Hundes wiedergeben soll. Im Repertoire des Bowlingual befinden sich Sätze wie “Willst du kämpfen?” oder “Grr, denkst du etwa, dass du mich schlagen kannst?”.
Das Gerät soll in Zusammenarbeit mit Akustik-Experten und Tierverhaltens-Forschern entwickelt worden sein und ist offensichtlich ernst gemeint….

Sprachregeln

Donnerstag, September 27th, 2007

Aus aktuellem Anlass möchten wir alle unsere Mitarbeiter ab sofort ersuchen, anstelle der unten angeführten, häufig gebrauchten Phrasen die entsprechenden inhaltsgleichen, neuen Redewendungen zu verwenden.

Mit kollegialen Grüssen – Geschäftsleitung -

• Anstatt: Ist mir scheissegal! Sagt man: Ich sehe keinen Grund zur Besorgnis.

• Anstatt: Was hab ich mit dem Scheiss zu tun? Sagt man: Ich war nicht von Anfang an, in diesem Projekt involviert.

• Anstatt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann! Sagt man: Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe unmöglich machen.

• Anstatt: Verdammte Sch…, diese Vollidioten haben mir nichts gesagt! Sagt man: Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.

• Anstatt: Dieser Trottel versteht überhaupt nix! Sagt man: Er ist mit dem Problem nicht vertraut.

• Anstatt: … mir doch Wurst, du Depp! Sagt man: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

• Anstatt: So ein Scheiss! Sagt man: Ich liebe Herausforderungen.

• Anstatt: Dieser Trottel baut einen Blödsinn nach dem anderen! Sagt man: Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

• Anstatt: Wenn ich den Volltrottel erwische, der diesen Blödsinn gebaut hat! Sagt man: Wir müssen unsere Einschulungsprogramme verbessern.

• Anstatt: Wir sind im ******! Sagt man: Die Produktivitätsindizes unseres Unternehmens zeigen einen sensiblen Rückgang.

• Anstatt: Ich hab von Anfang an gewusst, dass das alles ein Blödsinn ist! Sagt man: Verzeihung, ich hätte Sie warnen können, wenn man mich gefragt hätte.

• Anstatt: Du Volltrottel kennst dich überhaupt nicht aus! Sagt man: Das ist nicht gerade Ihre Kernkompetenz, habe ich Recht?

Diese Redewendungen sind auswendig zu lernen und werden spätestens beim nächsten Personal- / Mitarbeitergespräch abgefragt. Pluspunkte können Sie sammeln, wenn Sie vernünftige neue Redewendungen hinzufügen. Sollten Sie diese Redewendungen nicht beherrschen, wird Ihr klägliches Gehalt noch weiter gekürzt.

Schusslicht

Sonntag, September 23rd, 2007

“Vor langer Zeit verabredete ein großer deutscher Automobil-Konzern mit seinem Mitbewerber aus Japan, dass jedes Jahr ein Wettrudern mit einem Achter auf der Donau ausgetragen werden sollte. Beide Mannschaften trainierten lang und hart, um ihre höchste Leistungsfähigkeit zu erreichen. Als der große Tag endlich da war, waren beide Mannschaften topfit.

Die Japaner gewannen mit 1 km Vorsprung!

Nach dieser Niederlage war das deutsche Team sehr niedergeschlagen und das obere Management entschied, dass ein Projektteam den Grund für die vernichtende Niederlage suchen sollte. Das Team brachte folgendes Ergebnis: Bei den Japanern ruderten acht Leute und ein Mann steuerte. Im Team des deutschen Konzerns ruderte ein Mann und acht Leute steuerten. So wurde eine Unternehmensberatung damit beauftragt, eine Studie über die Struktur der Konzern-Rudermannschaft zu erstellen. Die Berater kamen zu dem Schluss: Es steuern zu viele, und es rudern zu wenige.
Jetzt wurde die Teamstruktur geändert. Es gab jetzt vier Steuerleute, drei Hauptsteuerleute, einen Steuerdirektor und einen Ruderer. Man war also optimal vorbereitet, als der heiß ersehnte Tag des Wettruderns wieder kam.

Die Japaner gewannen mit 2 km Vorsprung!

Folgende Konsequenzen zog der deutsche Konzern aus dieser zweiten Niederlage: Es verkaufte die Ruder, stoppte alle Investitionen in die Entwicklung eines neuen Bootes und kündigte dem Ruderer. Der Beraterfirma wurde eine lobende Anerkennung für ihre gute Arbeit ausgesprochen. Die erzielten Einsparungen wurden als Prämie an das obere Management ausgeschüttet”.

Neue irre Vorschläge von Frau Pauli

Sonntag, September 23rd, 2007

http://www.welt.de/satire/article1198754/Noch_mehr_irre_Vorschlge_von_Gabriele_Pauli.html

Satz des Tages

Samstag, September 15th, 2007

Nachhaltigkeit ist nichts für Kurzsichtige.

Wie wahr

Sonntag, September 9th, 2007

Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bist.

Nicholas Negroponte